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Anmeldung
| Mutter Helvetia im Stadl |
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| Dienstag, den 22. Juni 2010 um 11:52 Uhr |
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aus Arlesheimer Wochenblatt, Do, 17.06.2010, Nr. 24
Der Musikverein und die Jugendmusik Arlesheim konzertierten auf dem Andlauerhof. Das Motto "Echt Schwiiz" kam in Liedern und Outfits zur Geltung.Familien und Singles spazierten am lauen Samstagabend in grosser Zahl auf den Andlauerhof der Familie Rediger. Sie stärkten sich zunächst mit Älpler-Makkaroni und Apfelmus, ehe sie den Vorträgen der Jugendmusik (JUMU) unter der Leitung von Roger Müller lauschten. Die Kids ignorierten zwar den vom Verein favorisierten Slogan "Echt Schwiiz" und gaben internationales Liedgut zum Besten. Die meisten Youngsters trugen jedoch rote T-Shirts mit dem Schweizerkreuz, einige hatten sich ein FCB-Leibchen übergesteift, und junge Frauen traten mit Heidi-Zöpfchen und bestickten Folklore Blusen auf. Es war naheliegend, dass die Fussball-WM auch thematisiert wurde. Der junge Schlagzeuger Mario Hügi versicherte, dass Deutschland als Sieger aus diesem Mammutanlass hervor gehen werde.
Sennen und Mutter der Nation Kunterbunt gewandet, marschierten im zweiten Konzertteil die Mitglieder des Musikvereins in den Stadl. Es wurden mit Tarnfarbe geschminkte Soldaten und Trachtenfrauen gesichtet. Mutter Helvetia (Simone Trächslin, eine begabte Klarinettistin) hatte sich ein Gewand in Weiss und Rot genäht und hielt den Schutzschild mit dem Schweizerkreuz in der Hand. Sackstark präsentierten sich einige Musiker in Drillichhosen und typischen Sennenkutten. Jonathan Graf nahm den Dirigierstab in die Hand, und schon ertönte die Walliser Hymne "Marignan", welche vorgängig vom Bürgerratspräsidenten Stephan Kink vorgestellt worden war. D Birewegge-Polka ist für Madeleine Rossier typisch schweizerisch, während Bruno Pfluger den "Kriminaltango" von Hazy Osterwald als einheimisches Kulturgut bezeichnete. Das Musikhit "Hemmige" von Polo Hofer liess die Konzertbesucher beinahe ausflippen, weil das Stück in der heimeligen Schüüre schmissig gespielt wurde.
Nach einem Entreact, dem Alpsegen, einem Gebet ähnlich von Roman Stingelin vorgetragen, gaben drei gut gelaunte Alphornisten aus den Reihen des MVA urchige Weisen zum Besten. Mit demselben typischen Schweizer Instrument brillierte solistisch auch der musikalische Leiter des Musikvereins hoch oben auf der Tenne. Zu guter Letzt marschierten die jungen und älteren Musikanten in einer Zottelreihe auf den Vorplatz des Andlauerhofs und sangen in einem grossen Kreis stehend aus voller Kehle Mani Matters "I han es Zündhölzli azündt". Derart befeuert stimmten auch die Zuhörer in das Lied ein, wobei Jonathan Graf mit seiner Tenorstimme deutlich hervorstach. Bei Speis und Trank sowie Diskussionen über die Schweiz im Besonderen und die WM im Speziellen klang der wunderschöne Konzertabend aus. Foto und Text: Regina Erb Um das Bild in maximaler Auflösung zu sehen, bitte darauf klicken! |
| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 22. Juni 2010 um 11:53 Uhr |
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